Deutsche Mastersmeisterschaften:Unerwartet viele Medaillen für Gmünder Senioren - Freistilstaffel holte Gold, Roland Aubele und Winfried Hofele zweimal Vizemeister

Das kleine Seniorenteam des Gmünder Schwimmvereins fischte unerwartet viele Medaillen bei den 50. Deutschen Mastermeisterschaften über die kurzen Strecken aus dem 50-m-Pool des Nettebades in Osnabrück. Gleich im allerersten Rennen sicherten sich Roland Aubele (32,89 Sekunden), Winfried Hofele (35,33), Otto Horvath (35,43) und Wiedereinsteiger Dr. Thomas Arnold (33,57) den deutschen Meistertitel über 4 x 50 Meter in der Alterklasse (AK) 280 + in 2.17,22 deutlich vor dem Favoriten SC Chemnitz und der SG Bayer Leverkusen. Das gleiche Quartett holte über 4 x 50 Meter Lagen (Hofele 40,08 Sekunden Rücken, Horvath 46,18 Sekunden Brust, Aubele 39,70 Schmetterling, Arnold 34,00 Freistil) in 2.39,96 die Bronzemedaille. In diesem Wettbewerb lag die SG Bayer Leverkusen (2.35,73) vor dem SC Chemnitz (2.38,90). Die Gmünder Senioren waren sich einig: „Da wäre mehr drin gewesen."

Dafür schwammen in den Einzelwettbewerben zwei Gmünder Masters insgesamt fünfmal aufs Podest. Roland Aubele (AK 75) verpasste über 50 Meter Brust nur hauchdünn den Sprung nach ganz oben. Der Münchner Peter Frenzel schnappte in 42,88 Sekunden dem Gmünder (43,22) durch einen letzten langen Armzug die Goldmedaille vor der Nase weg. Auch über 50 Meter Freistil wurde Roland Aubele in starken 33,48 Sekunden hinter dem Berliner Bernd Schröder (32,77) deutscher Vizemeister. Über 100 m Freistil ärgerte sich Roland Aubele, dass er im Endspurt den Lindauer Alfred Seeger nicht mehr abfangen konnte und deshalb in 1.23,51 Minuten mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden sein musste. Deutscher Meister wurde Bernd Schröder in 1.16,71 Minuten vor Günther Kallenbach (SG Leutsch) in 1.19,63 Minuten.

Winfried Hofele (AK 70) zeigte über die beiden Rückenstrecken ungeahnte Endspurtqualitäten. Über 100 Meter zog er auf den letzten zehn Metern noch am Cannstatter Wilfried Schwab (1.31,46) und dem Herforder Titelverteidiger Manfred Saager (1.32,83) vorbei und schlug in 1.30,98 Minuten als Dritter an. Der Hamburger Europameister Dieter Seifert (100 Meter in 1.20,16 Minuten, 50 Meter in 36,70 Sekunden) war eine Klasse für sich. Detlef Treptow vom SC Chemnitz wurde in 1.27,86 Minuten Zweiter. Auch über 50 Meter schien Winfried Hofele schon geschlagen, der Gmünder sicherte sich aber mit einem starken Finish in 39,85 Sekunden noch die Vizemeisterschaft – gemeinsam mit dem auf die Hundertstelsekunde zeitgleichen Detlef Treptow. Völlig überraschend gab es für Winfried Hofele auch über 200 Meter Freistil in 3.01,55 Minuten eine Silbermedaille. Der mehrfache Europameister Frank Hesbacher von der SG Westthüringen lag in 2.48,67 Minuten ebenso deutlich vor dem Gmünder wie dieser vor dem Wolfsburger Peter Koller, der in 3.15,56 Minuten Rang drei belegte.

Otto Horvath (AK 70) wurde über 100 Meter Brust in 1.48,13 Minuten guter Vierter. Manuela Hieber (AK 45) durfte mit ihren Leistungen über 50 Meter Rücken (Siebte in 39,31 Sekunden), 100 Meter Rücken (Sechste in 1.29,26 Minuten) sowie 50 Meter Freistil (Platz 14 in persönlicher Bestzeit von 32,65 Sekunden) in einer stark besetzten Altersklasse sehr zufrieden sein.


 


07.06.18


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