SVG erfolgreich bei den BaWü in Heidelberg

Mit einem kleinen Team aus der ersten Mannschaft ging der Schwimmverein Gmünd am vergangenen Wochenende bei den baden-württembergischen Meisterschaften auf der 50-m-Bahn im Heidelberger Olympiastützpunkt an den Start. Chefcoach Patrick Engel war mit den Leistungen nach der harten Trainingswoche in Malaga/Südspanien „durchaus zufrieden". Besonders natürlich mit Carolin Morassi, die in der offenen Klasse dreimal Landessiegerin wurde und dazu noch je eine Silber- und eine Bronzemedaille gewann. In der Wertung der Jahrgangs 2000 wurde sie zudem noch fünfmal mit Gold und einmal mit Silber dekoriert. Gleich im ersten Rennen über 50 Meter Freistil qualifizierte sie sich fürs Finale, das sie auf Platz 2 beendete – in neuer Bestzeit von 27,65 Sekunden. „Endlich unter 28 Sekunden", freute sich nicht nur Patrick Engel. Der Trainer war auch mit ihrer Siegerzeit von 2.24,68 auf der „Nebenstrecke" 200 Meter Rücken einverstanden. Auch über 100 Meter Schmetterling schwamm Carolin in 1.04,49 Minuten zu „Doppelgold" in der Gesamt- und Jahrgangswertung. Die 50 Meter Schmetterling absolvierte sie knapp über ihrer Bestzeit in 29,86 Sekunden, das bedeutete Silber und Gold. Über 200 Meter Schmetterling sicherte sich Carolin in 2.20,77 Minuten sowohl in der offenen Klasse wie auch bei den 18-Jährigen den ersten Platz. Über 200 m Freistil wurde sie in 2.11,01 Minuten Dritte in der offenen Klasse und Erste im Jahrgang.

„Dass bei Per Kleinschmidt offensichtlich der Knoten wieder geplatzt ist, freute Patrick Engel besonders. Per wurde sowohl über 50 m (27,87 Sekunden) als auch über 100 m Rücken (59,85 Sekunden) Vizemeister. Dazu kamen „ordentliche" Zeiten und Platzierungen über 100 Meter Schmetterling sowie über 50 und 100 m Freistil. - Philipp Dalferth überzeugte mit neuer Bestzeit von 54,35 Sekunden über 100 m Freistil und Leistungen auf Bestzeitniveau über 200 m (1.57,85 Minuten) und 400 m Freistil (4.11,51 Minuten). Insgesamt gab es für ihn sowohl in der offenen Klasse als auch beim Jahrgang 2001 zwei Silbermedaillen, dazu noch einem Bronze im Jahrgang.

Marc Schneider zeigte tolle Rennen über 100 m Freistil in 54,07 Sekunden (Platz 2 im Jahrgang 2000), 200 m Freistil in 1.57,86 Minuten (Gold im Jahrgang, Bronze in der offenen Klasse) sowie über 100 m Schmetterling, für seine 59,65 Sekunden stand er zweimal als Dritter auf dem Podest.

Magnus Bihlmeier schwamm mit 56,80 Sekunden über 100 m Freistil Bestzeit, über 50 m Schmetterling und 200 m Freistil fehlte bei ihm ebenso wie bei Niklas Kolb nach Meinung des Trainers „noch das letzte i-Tüpfelchen", um über einen Platz im Mittelfeld zu erreichen. Lena Talgner steigerte sich über 10om Freistil auf 1,02,79 Minuten und wurde damit beim Jahrgang 2000 ebenso Fünfte wie über 200 m Freistil (2.18,67 Minuten), die angestrebte Norm für die süddeutschen Meisterschaften verpasste sie aber knapp. Julia Stegmaier holte in der 2001-Jahrgangswertung über 50 m Brust in 35,74 Sekunden und in starken 1,16,89 zweimal Silber. „Da ist aber für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in zwei Wochen noch Luft nach oben", befand Patrick Engel, der Julia aber „tolle Rennen" über ihre Nebenstrecke 100 m und 200 m Freistil mit neuen Bestzeiten von 1.04,03 Minuten und 2.19,22 Minuten bescheinigte.

Aus der Gruppe des Jahrgangs 2002 von Trainer Bernd Schabel überzeugten besonders Tommy Schabel, der über 50 m Brust Gold gewann und über 100 m Brust Platz 5 belegte, sowie Hanna Fuchs, die die 50 m Brust gewann und über 100 m Brust als Sechste anschlug. Auch Chiara Urlo durfte sich im 50 m Rücken-Rennen über eine Silbermedaille freuen. Yannik Kohleisen verfehlte über 200 m Lagen als Vierter denkbar knapp das Podium-

Die Schützlinge von Trainer Peter Stich (Jahrgänge 2004 und 2005, präsentierten sich in Heidelberg in toller Form und schwammen fast in allen Rennen neue persönliche Bestzeiten. „Damit war wirklich nicht zu rechnen", meinte der glückliche Trainer. Paula Fuchs (Jahrgang 2005) dominierte als Jahrgangserste über 50, 100 und 200 m Rücken souverän in neuen Bestzeiten, zudem fischte sie noch über 100 m Schmetterling Silber aus dem Becken.

Marie Fuchs (2005) steigerte sich über 50 m Freistil auf 29,41 Sekunden und stand damit als Dritte auf dem Podest – gerade mal eine Hundertstel Sekunde hinter der Vizemeisterin. Die große Überraschung schaffte Marie Fuchs mit ihren 2:52,92 Minuten als Vierte über 200 m Brust; sie war damit schnellste Gmünderin überhaupt. Auch ihre 1:04,46 Minuten über 100 m und die 2:20,28 Minuten über 200 m Freistil waren top.

Die Erwartungen übertrafen auch Lena Hägele über 50 m und 100 m Schmetterling mit zwei vierten Plätzen jeweils in neuen Bestzeiten, Hanna Schweitzer, die über 400 m Freistil in respektablen 4:58,21 Minuten erstmals unter der Fünf-Minuten-Grenze bleib, sowie Ida Schneider die über 400 m Freistil mit 5:02,11 Minuten ebenfalls die Qualifikationsnorm für die süddeutschen Meisterschaften in Erlangen knackte.

 

 

 


23.04.18


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