JMM Württembergfinale: Gmünder Mädchen top und überlegen Meister - Auch die SVG-Buben überzeugten: Rang 8 trotz einiger Krankheitsausfälle

Das Gmünder Trainergespann Danny Fuchs und Peter Stich strahlten am Samstag im Gmünder Hallenbad um die Wette: Die Mädchen des Schwimmvereins Gmünd wurden ihrer Mitfavoritenrolle mehr als gerecht und holten sich im Finale um die württembergische Jugendmannschaftsmeisterschaft der Jahrgänge 2005 und jünger mit einer grandiosen Teamleistung den württembergischen Meistertitel. Mit einer Gesamtpunktzahl von 9098 Punkten konnten sich Marie und Paula Fuchs, Mila Funk, Lena Hägele, Heike und Kathrin Stotz und Ida Schneider mit einem Vorsprung von 447 Punkten vor dem TSV Neustadt und 924 Punkten vor der SSG Reutlingen/Tübingen durchsetzen. 

Die Gmünder Mädchen gingen nach dem dritten von 22 zu schwimmenden Rennen in Führung, hatten nach dem ersten Veranstaltungsabschnitt etwas mehr als 300 Punkte Vorsprung um zum Schluss unangefochten die württembergische Mannschaftsmeisterschaft gewinnen zu können.

Alle Schwimmerinnen zeigten sich im heimischen Becken von ihrer besten Seite, kämpften um jede Zehntelsekunde und jeden Meter und waren letztendlich das beste Team der zehn teilnehmenden Mannschaften. 

Auf den Punkt topfit präsentierten sich Marie Fuchs und Ida Schneider, die in allen ihrem Rennen neue persönliche Bestzeiten schwimmen konnten. Marie Fuchs war auch mit 1906 Punkten aus 4 Rennen die beste Punktesammlerin, wobei die 1:03,94 Min. über 100 m Freistil ihre absolut beste Leistung war, womit sie auch die zweitschnellste Zeit der Veranstaltung schwimmen konnte. In einem couragierten Rennen verbesserte sie sich über 100 m Rücken auf 1:11,89 Min. Hervorragend auch die 1:12,86 Min. über 100 m Lagen und die 0:29,59 Min. über 50 m Freistil. Ida Schneider überraschte mit ihren 1:14,30 Min. über 100 m Schmetterling. Auch die 0:30,36 und 0:33,81 Min. über 50 m Freistil und Schmetterling konnten sich sehen lassen. Am meisten Punkte erhielt sie jedoch für ihre 1:05,73 Min. über 100 m Freistil. Insgesamt steuerte sie 1683 Punkte zum Gesamtergebnis bei. Auf 1783 Punkte kam Paula Fuchs, die in drei von vier Einzelrennen neue Bestzeiten schwimmen konnte. So steigerte sie sich über 100 m Lagen auf 1:13,46 Min. und über 50 m Rücken auf 0:34,28 Min. Ihre beste Leistung, die mit 461 Punkte belohnt wurden waren die 2:37,70 Min. über 200 m Lagen.Kathrin Stotz hatte neben den beiden Staffeleinsätzen die 50 und 100 m Brust und die 200 m Lagen zu schwimmen. Über 50 m Brust konnte sie mit 0:39,70 Min. zum ersten Mal unter 0:40 Min. schwimmen. Gut auch ihre Leistungen über 100 m Brust (1:27,19 Min.) und 200 m Lagen (2:50,61 Min.) womit sie auf 1104 Punkte kam. Lena Hägele, gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe, steuerte 1570 Punkte zum Gewinn des Titels bei. Über die 50 m Sprintstrecken Brust (0:38,77 Min.) und Schmetterling (0:31,94 Min.) waren auch bei ihr neue Bestzeiten fällig. Auf den 100 m Brust und 100 m Schmetterling schwamm sie in 1:27,99 Min. und 1:16,17 Min. nahe an ihre besten Leistungen heran. Mit Mila Funk und Heike Stotz ergänzten zwei Schwimmerinnen des Jahrgangs 2006 die erfolgreiche Mannschaft. Mila Funk verbesserte sich in ihrem einzigen Einzelrennen über 50 m Rücken auf 0:40,91 Min. und steuerte mit 0:34,00 Min. über 50 m Freistil zu einer guten Gesamtzeit bei. Ebenso Heike Stotz, die als Schlusschwimmerin in der 4 x 50 m Freistilstaffel hervorragende 0:35,50 Min. schwimmen konnte. Mit einem Vorsprung von mehr als zehn Sekunden gewannen Paula Fuchs, Kathrin Stotz,Lena Hägele und Marie Fuchs in 2:15,22 Min. die 4 x 50 m Lagenstaffel.

SVG-Buben ersatzgeschwächt auf Rang 8

Durch kurzfristige, zum Teil krankheitsbedingte Ausfälle gehandicapt musste die Mannschaft der männlichen Jugend mehrmals umgestellt werden. So kam das ersatzgeschwächte Gmünder Team im Feld der neun teilnehmenden Mannschaften mit 3929 Punkten lediglich auf Rang 8. Württembergischer Meister wurde der SV Region Stuttgart Nord mit 5299 Punkten vor der SSG Reutlingen/Tübingen (5187 Pkt.) und dem VfL Waiblingen (5085 Pkt.). 

Sechs Jungs gingen in den 20 Einzel- und 2 Staffelrennen an den Start, wobei vor allem die dem Jahrgang 2006 zugehörigen Dominik Abele, Noah Jaumann und Antonius Kubelke durch ihren Kampfgeist und ihren Einsatz überzeugten. Die meisten Einzelpunkte (246) erzielte Johannes Beyer, der sich über 100 m Freistil um mehr als 3 Sekunden auf 1:11,67 Min. steigerte.  Ihm am Nächsten kam Dominik Abele mit seinen 0:33,91 Min. über 50 m Freistil und 213 Punkten. Mit unbändigem Kampfgeist ausgestattet verbesserte sich Dominik über 50 m Rücken auf 0:41,73 Min. und die lange 100 m Rückenstrecke auf 1:31,84 Min. Noah Jaumann war dreimal am Start und konnte in allen seinen Rennen (50 m Freistil 0:35,46 Min., 50 m Schmetterling 0:40,04 Min.) Bestzeiten erzielen. Begeistern konnte Noah durch seine 1:29,24 Min. über 100 m Schmetterling. Nicht nachstehen wollte dem Antonius Kubelke. Mit großem Kämpferherz ausgestattet verbesserte er sich über die kurzen 50 m Strecken Schmetterling und rücken auf 0:38,57 Min. und 0:41,87 Min. Aber auch seine 1.30,23 Min. über 100 m Lagen konnten sich sehen lassen. Sein Bruder Theodor, gesundheitlich etwas angeschlagen, verbesserte sich über 100 m Rücken auf 1:25,66 Min. und erzielte mit seinen 1:33,80 Min. über 100 m Brust mit 208 Punkten seine höchsten Punktwert. Adrian Ehrmanntraut, in drei Einzelrennen am Start, steigerte sich über 100 m Freistil auf 1:18,41 Min. und blieb mit 0:43,28 und 1:37,71 Min. über 50 und 100 m Brust nur knapp über seinen Bestleistungen.


07.02.18


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