Württembergische Kurzbahnmeisterschaften - Carolin Morassi gewann Titel über 100 m Freistil / 16 Gold-, 18 Silber- und 13 Bronzemedaillen für den Schwimmverein in den Jahrgangswertungen

Siegerehrung 100 m Freistil Frauen, offene Klasse.

Eine Gold-, drei Silber- (alle durch Carolin Morassi) und fünf Bronzemedaillen in der offenen Wertung fischte der Schwimmverein Gmünd am Wochenende bei den Württembergischen Kurzbahnmeisterschaften 2017 aus dem 25-m-Becken des AQUAtoll-Sportbades. In den Jahrgangswertungen war die Ausbeute wesentlich umfangreicher: 16 Meistertitel, 18 zweite Plätze und 13 dritte Ränge. SV-Cheftrainer zog für die Leistungsgruppe 1 ein "gemischtes" Fazit: "Im Großen und Ganzen schlägt das vermehrte Kraft- und Wassertraining schon an und wird sind durchaus auf einem guten Weg, aber wir haben doch noch einige Baustellen. Nicht alle konnten den Mehraufwand umsetzen".

Sehr gut präsentierte sich erneut Carolin Morassi, die den begehrtesten Einzeltitel, nämlich über 100 m Freistil, gewann. Sie holte sich im Jahrgang 2001 gleich acht Meistertitel: Über 400 m Lagen in 5.00,22 Minuten, 800 m Freistil in 9.17,86 (5. in der offenen Wertung), 200 m Lagen in 2.22,95 (offen 3) 200 m Schmetterling in 2.19,32 (Platz 2 offen), 50 m Schmetterling in 29,35 (4. offen), 100 m Schmetterling in 1.03,04 (2. offen). Und über 100 m Freistil schaffte sie es als Vorlaufvierte im offenen Finale in hervorragenden 57,12 die Waiblingerin Olivia Magosch auf Platz 2 zu verweisen und damit Württembergische Meisterin zu werden. Patrick Engel schickte Carolin bewusst in so viele Rennen: "Sie bekommt dadurch mehr Stehvermögen, daran arbeiten wir."

Mit den "Dalferth-Brothers" war Patrick Engel sehr zufrieden: "Da waren ein paar sehr gute Sachen dabei, beide konnten sich auch für die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften Anfang Dezember in Berlin qualifizieren. Patrick Dalferth war besonders top als Juniorenvize und Dritter in der offenen Klasse über 50 m Rücken (hier verfehlte er in 26,28 Sekunden seinen Vereinsrekord nur knapp) und über 100 m Rücken - im Finale der offenen Klasse wurde er hinter dem Seriensieger Daniel Pinnecker aus Neckarsulm (55,08) und knapp hinter dem Reutlinger Marvin Dahler (56,47) in 56.76 Dritter. Seine weiteren Platzierungen in der Juniorenwertung: Vierter 50 m Freistil 24,34; Vierter 200 m Rücken 2.11,32, Vierter 200 m Freistil 1.59,50, Sechster 50 m Schmetterling 26,49 und Vierter 100 m Freistil 53,96. Philipp Dalferth (Jahrgang 2001) zeigte sich über 400 m (4.04,08) und 200 m Freistil (1.55,01) in Bestform. In beiden Disziplinen wurde er wie über 200 m Lagen (2.15,09) Jahrgangsmeister, sondern stand in der offenen Wertung jeweils als Dritter auf dem Podest. Über 400 m Freistil gewann der Ex-Gmünder Henning Mühlleitner in 3.52,7 seinen ersten Titel für seinen neuen Verein Neckarsulmer Sportunion. . Philipp Dalferth wurde außerdem Vierter über 50 m Schmetterling in 27,43, Sechster über 50 m Freistil in 25,71, Zweiter über 100 m Schmetterling in 1.00,63 und zum Schluß auch noch guter Achter über 800m Freistil.

Als "sehr sehr ordentlich" stufte Engel die Leistungen von Marc Schneider (Jahrgang 2000) ein, der derzeit in Schule voll gefordert ist. Schneider wurde über 200 m Schmetterling in 2.13,45 Jahrgangsmeister und starker Dritter in der offenen Klasse. Auch die 400 m Freistil (4.10,37) ließ er sich nicht entgehen. Die 200 m Freistil beendete Schneider in 1.55,21 im Jahrgang als Zweiter, in der offenen Klasse verfehlte er damit als Vierter das Podest nur knapp. Platz 6 über 50 m Freistil in 24,99 und guter Vierter über 800 m Freistil in 8.39,47 waren seine weiteren Ergebnisse.

"Tom Beisert und Niklas Kolb (2000) müssen sich noch an das intensivere Krafttraining gewöhnen" beurteilte Engel die erzielten Zeiten der Talente, "aber sie haben immer alles gegeben." Tom Beisert (2002) sicherte sich über 50 m Schmetterling in 28,11 die Bronzemedaille und platzierte sich in seinen weiteren Rennen im Vorderfeld: 6. üer 200 m Lagen in 2.26,15; 9. über 50 m Freistil in 26,35; 5. über 100 m Schmetterling in 1.04,11, 9. über 200 m Freistil in 2.07,92, 9. über 100 m Freistil in 57,51 und 6. über 400 m Freistil in 4.28,68. Bei Niklas Kolb reichte es zu folgenden Plätzen: 9. über 50 m Schmetterling in 28,67; 16. über 50 m Freistil in 26,38, 10. über 100 m Schmetterling in 1.05,76, 13. über 200 m Freistil in 2.06.08; 14. über 100 m Freistil in 57,45 und 6. über 400 m Freistil in 4.32,24.

Trotz Trainingsrückstand durfte Katharina Bopp (2000) mit ihren Platzierungen zufrieden sein: Sie gewann die 50 m Freistil in 27,89, wurde über 100 m Freistil in 1.00,88 Vizemeisterin, holte über 200 m Freistil in 2.14,23 Bronze und belegte über 50 m Rücken in 32,89 den sechsten Platz. Die Brustschwimmerinnen Julia Stegmaier und Anna-Lisa Barth (2000) hatte Patrick Engel technisch "neu eingestellt". Julia Stegmaier (2001) stand schwamm dennoch zweimal aufs Podest: Zweite über 50 m Brust in 35,74 und Dritte über 200 m Brust in 2.47,60. Dazu kam noch Rang 7 über 200 m Freistil in 2.19,31. Anna-Lisa Barth freute sich über ihre Vizemeisterschaft über 200 m Brust in 2.50,02 und schlitterte als Vierte über 100 m Brust in 1.19,11 an Bronze knapp vorbei. Nicht ganz an ihre Bestzeiten heran kam Luna Stadelmann (2002), ihre Platzierungen waren aber aller Ehren wert: Zweite über 800 m Freistil in 9.49,79, Dritte über 200 m Lagen in 2.32,98, Zweite über 200 m Schmetterling in 2.33,25, Vierte über 50 m Schmetterling in 31,02, Sechste über 100 m Freistil in 1.03,36, Dritte über 100 m Schmetterling in 1.09,49 und Siebte über 200 m Freistil in 2.16,22.

Großes Lob durfte in Neckarsulm Trainer Bernd Schabel an seine Schützlinge der Leistungsstufe 2 und 3 verteilen. Besonders galt dies für Yannik Kohleisen 2004), der in fünf Rennen fünfmal Bestzeit schwamm. Bei seinem Sieg über 100 m Lagen in 1.05,53 verfehlte er den Altersklassenrekord von Henning Mühlleitner nur um vier Zehntelsekunden. Seine Platzierungen: 3. über 200 m Lagen in 2.22,75, 3. über 100 m Brust in 1.15,65, 4. über 200 m Rücken in 2.24,94 und 2. über 200 m Brust in 2.39,21. Fabian Blessing (2000) hätte über 100 m Brust mit seiner Durchgangszeit über die 200 m den Titel gewonnen. So wurde er zweimal Zweiter - in 1.10,58 und in 2.29,31. Ebenfalls Silber holte er über 50 m Brust in 31,60. Dazu wurde über 50 m Freistil in 26,30 Fünfzehnter. Alle Zeiten sind Hausrekord. Ebenfalls Bestleitungen am Fließband lieferten die weiteren Schabel-Schützlinge ab, lediglich Chiara Urlo war gesundheitlich etwas angeschlagen, stand aber zweimal auf dem Podest.

Weitere Ergebnisse im Überblick:

Jahgang 2007:

Heike Stotz: 11. 200 m Lagen 11. 3.17,51; 4. 200 m Brust 3.32,97; 11. 400 m Freistil 6.13,54. Bastian Heilemann: 9. 50 m Brust 45,59; 7. 200 m Brust 3.36,65; 8. 100 m Brust 1.41,20; 7. Mehrkampf Brust; 14. 200 m Freistil 2.5,17. Noah Jaumann: 14. 50 m Freistil 37,59; 19. 200 m Lagen 3.17,92; 4. 100 m Schmetterling 1.28,86; 15. 200 m Freistil 2.58,11; 7. Mehrkampf Freistil; 16. 100 m Freistil 1.22,89. Dominik Abele: 18. 200 m Lagen 3.16,82.

Jahrgang 2006: Max Maier: 1. 50 m Brust 40,04; 2. 100 m Brust 1.29,78; 2. 200 m Brust 3.16,87.

Jahrgang 2005: Marie Fuchs: 4. 400 m Lagen 5.44,64;  5. 200 m Lagen 2.42,62; 7. 100 m Freistil 1.06,46; 5. 200 m Brust 2.59,74; 10. 400 m Freistil 5.06,91; 8. 200 m Freistil 2.23,12. Lena Hägele:  9. 200 m Lagen 2.47,78; 2. 50 m Schmetterling 32,39; 7. 200 m Brust 3.06,31; 6. 100 m Brust 1.25,48; 2. 100 m Schmetterling 1.15,29. Kathrin Stotz: 12. 200 m Lagen 2.49,39; 12. 50 m Brust 40,77; 8. 200 m Brust 3.06,61; 9. 100 m Brust 1.27,18. Paula Fuchs: 5. 50 m Rücken 34,56; 3. 100m Rücken 1.12,96; 3. 100 m Lagen 1.13,60; 11. 400 m Freistil 5.13,45; 3. 200 m Rücken 2.36,13. Ida Schneider: 9. 800 m Freistil 10.52,90; 10. 50 m Schmetterling 34,90; 5. 100 m Freistil 1.05,88; 5. 400 m Freistil 5.02,15; 9. 50 m Freistil 30,87; 7. 200 m Freistil 2.23,02.

Jahrgang 2004: Hanna Schweitzer: 8. 50 m Freistil 30,44; 9. 800 m Freistil 10.34,15; 16. 200 m Lagen 2.49,69; 6. 100 m Freistil 1.05,56; 9. 400 m Freistil 5.07,21; 5. 200 m Freistil 2.20,81. Jule Abele: 21. 200 m Lagen 2.52,60; 11. 200 m Brust 3.06,84; 16. 100 m Brust 1.30,04. Marlene Wendel: 8. 50 m Rücken 34,32; 100 m Rücken 1.14,96; 6. 200 m Rücken 2.40,79. Mila Funk: 19. 400 m Freistil 6.03,84. Felix Hägele: 6. 100 m Rücken 1.13,34; 8. 200 m Rücken 2.38,07; 13. 200 m Freistil 2.21,67.

Jahrgang 2003: Sarah Blessing: 4. 100 m Brust 1.19,35; 7. 50 m Brust 36,98; 5. 200 m Brust 2.54,18. Lilly Nowara: 13. 50 m Rücken 34,33; 11. 100 m Rücken 1,14,30; 20. 100 m Freistil 1.06,10; 9. 200 m Rücken 2.38,17; 15. 200 m Freistil 2.24,21. Leonie Pfisterer: 15. 100 m Freistl 1.04,98; 18. 50 m Freistil 29,80; 13. 200 m Freistil 2.23,22. Alexander Kölbel: 7. 100 m Rücken 1.10,15; 8. 50 m Rücken 31,64; 11. 50 m Freistil 27,78; 9. 200 m Rücken 2.34,99; 10. 100 m Freistil 1.00,75. Dylan Hedrich: 5. 50 m Brust 36,29; 8. 200 m Brust 2.55,42

Jahrgang 2002:Hanna Fuchs: 7. 100 m Brust 1.21,01; 5. 50 m Brust 36,50; 4. 200 m Brust 2.56,74. Hannah Hägele: 10. 50 m Rücken 33,71; 10. 100 m Rücken 1.13,65; 5. 100 m Lagen 1.14,89; 50 m Freistil 29,76. Chiara Joana Urlo: 3. 50 m Rücken 32,97; 3. 100 m Rücken 1.11,23; 6. 200 m Rücken 2.37,08. Tommy Schabel: 3. 50 m Brust 33,13; 4.100 m Brust 1.13,14; 8. 200 m Brust 2.44,64. Tom Gudehus: 8. 200 m Rücken 2.27,37.

Jahrgang 2001:Katharina Schramm: 7. 100 m Freistil 1.04,48. Nathalie Messner: 9. 200 m Brust 3.02,33; 4. 50 m Freistil 29,54.

Jahrgang 2000:Lena Talgner: 5. 100 m Freistil im Finale der offenen Klasse in 1.00,64; 1. 400 m Freistil 4.53,68; 4. 50 m Freistil 28,54; 4. 200 m Freistil 2.17,16. Serena Hedrich: 6. 100 m Brust 1.25,52; 5. 200 m Brust 3.06,80

Juniorinnen: Sophia Anderle: 2. 50 m Rücken 31,93; 4. 50 m Freistil in 27,64, in der offenen Klasse im Finale 6.


22.11.17


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