SVG-Senioren zweimal unter den Top sechs - Masters-Weltmeisterschaften der Senioren - Gmünder mit starken Staffeln.

Die Gmünder waren bei der Senioren-WM in den Staffelwettbewerbe schnell unterwegs im Becken (v. l.): Roland Wendel, Siegfried Wendel, Hermann Winkler, Roland Aubele und Winfried Hofele.

Unter den 13 000 Teilnehmern der Masters-Weltmeisterschaften im Schwimmen in Budapest, finden sich auch fünf Senioren des Schwimmvereins Schwäbisch Gmünd. Und die machen mit ihren Leistungen durchaus auf sich aufmerksam: Nach der sensationellen Bronzemedaille für Siegfried Wendel legten am Freitag die Freistilstaffel und die Lagenstaffel in rein Gmünder Besetzung mit den Plätzen vier und sechs nach.

Zwei weitere Platzierungen unter den Top sechs für die Gmünder Seniorenschwimmer also bei den überaus stark besetzten Wettkämpfen.

Über 4x50 Meter Freistil in der Altersklasse 280 wurden Siegfried Wendel (33,72 Sekunden), Hermann Winkler (34,66 sek), Roland Aubele in pfeilschnellen 31,04 Sekunden und Roland Wendel in 28,41 Sekunden in der Gesamtzeit von 2:07,83 Minuten hervorragender Vierter. Vor allem Roland Wendels Leistung war bemerkenswert, bis er doch trotz einer Muskelverhärtung auf die Zähne und absolvierte seine Strecke erfolgreich. Platz eins des Staffelwettbewerbs sicherten sich die Ungarn in 2:01,28 Minuten, Zweiter wurde Brasilien in 2:05,33 Minuten und nur knapp vor den Gmündern schlug die Staffel Tamalpais USA nach 2:05,91 Minuten auf Platz drei an.

Ähnlich erfolgreich war die 4x50-Meter-Lagen-Staffel der Gmünder, die ebenfalls in der AK 280 schwamm. Winfried Hofele absolvierte die Rücken-Strecke als Startschwimmer in in 38,76 Sekunden, Roland Wendel absolvierte die 50 Meter Brust in 37,12 Sekunden, Hermann Winkler absolvierte die dritte Bahn in 40,58 Sekunden und als Schlussschwimmer sprintete Siegfried Wendel im Freistil in 33,30 Sekunden die 50 Meter. In der Gesamtzeit von 2:29,76 Minuten platzierte sich der SV Gmünd auf Rang sechs. Platz eins ging in 2:16,15 Minuten an Brasilien, Zweiter wurde Torokbalinti Budapest in 2:18,00 Minuten, Dritter erneut Tamalpais USA in 2:25,86 Minuten. Vierter war Neptun Moskau (2:26,27 min) und keine halbe Sekunde vor dem SVG schlug Poseidon Moskau nach 2:29,36 Minuten an. Der deutsche Meister Schöneberg Berlin – bei den Wettkämpfen in Magdeburg noch vor dem SVG platziert – wurde in 2:36,61 Minuten Neunter.

Die Platzierunger der Gmünder unter mehr als 20 Mannschaften sind auch deshalb beachtlich, weil der Schwimmverein eine reine eigene Vereinsmannschaft stellt, während bei Brasilien, USA, Russland oder auch Ungarn mehr oder weniger Nationalmannschaften mit Akteuren aus verschiedenen Vereinen im Becken sind.

Die Gmünder Schwimmer erleben eine Weltmeisterschaft in Budapest, die top organisiert ist, mit sehr guten Sportanlagen vor allem im neuen Duna-Bad überzeugt. Auch das Drumherum passt: Die Ungarn sind sehr gastfreundlich und hilfsbereit, die Siegerehrungen aufwendig und würdig gestaltet und auch für die Plätze vier bis sechs erhalten die Schwimmer Plaketten. Auch am Samstag und Sonntag sind sie bei Schwimmwettkämpfen wieder im Becken.

© Gmünder Tagespost 18.08.2017


06.09.17


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